
Die Marienwallfahrtsstätte von Scaldaferro in Pozzoleone
Es ist Maria Salus Infirmorum gewidmet und empfängt uns mit außergewöhnlichen Mosaiken
Wo ist

Ein kleiner, aber kraftvoller Wallfahrtsort
„Geh hin, es ist beeindruckend“, sagt mir eine Freundin. Und so mache ich an einem Sonntag im Oktober einen Abstecher auf der Staatsstraße, die von Vicenza nach Treviso führt. Ich komme mitten in einer Messe an der kleinen Wallfahrtsstätte an und setze mich etwas abseits hin. Die Kraft ist spürbar: die Kraft des Glaubens, die Kraft der Kunst.
Was es so besonders macht: das Mosaik von Pater Marko Ivan Rupnik
Seit 2006 erzählt ein außergewöhnliches Mosaik in der für Pilger erweiterten Säulenhalle das Leben Jesu, von der Geburt bis zur Auferstehung, mit einer Intensität, die keinen Glauben braucht, um das Herz zu berühren. Wasser sprudelt aus Marias Füßen… Maria Magdalena dreht sich um und reißt die Augen auf, als sie Jesus erkennt… Die Ausdruckskraft von Rupnik ist magnetisch.
Nicht verpassen: die biblische Krippe von Don Giulio dall’Olmo
Seit 1974 erzählt zu Weihnachten eine riesige Krippe (ca. 200 m²) die Geschichte von der Geburt Jesu in Bethlehem. Rund um die Grotte des Jesuskindes bildet die Krippe die Landschaften Palästinas originalgetreu nach. Ein ausgeklügeltes Rollensystem steuert Licht, Stimmen und Geräusche und simuliert so Tag und Nacht.
Ein wenig Geschichte
Ursprünglich befand sich an der Wand eines Stalls ein kleines Fresko: Es zeigte eine Madonna, die über ihrem Königinnenmantel eine Krankenschwester-Schürze trug. Im Jahr 1665 gab es eine einfache Nische, dann einen Bildstock, 1715 einen achteckigen kleinen Tempel; schließlich entstand im frühen 20. Jahrhundert die Kirche und 2003 der Portikus.
Ein Ort des Glaubens
Der Madonna „Salute degli Infermi“ werden zahlreiche Wunder zugeschrieben, und es kommen sehr viele Gläubige und Pilger hierher: Eine ganze Wand ist den Votivgaben gewidmet.
So organisieren Sie die Reise
Betreten Sie den Atlas der unentdeckten Wunder Italiens und finden Sie Schätze, wo Sie sie am wenigsten erwarten.
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Der Atlas dankt:
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